Einklang mit Pferden
Einklang mit Pferden

Einklang mit Pferden

Yoga & Reiten

 

Das Jahr 2018 wird ein "bewegendes" Jahr ...lass dich mitnehmen & inspirieren durch unsere "Yoga & Reiten" Kurse mit der herzenswarmen

Ute Jotzer.

 

 

Spirituelles Wandern mit Pferden

 

Natürlich auch keine "Neuerfindung", sondern einfach nur schön....der spirituelle Wanderritt für Frauen. Komm, mach dich mit auf den Weg...

Mein Menschenbild...

Philosophie

Unser gesamtes Handeln wird  jederzeit durch unser Menschenbild geprägt, welches nicht nur die Grundlage unsere Arbeit ist, sondern auch des allgemeinen Umgangs miteinander.

 

Geistige Behinderung ist keine Krankheit. Es ist normal für Menschen, sich voneinander zu unterscheiden, unterschiedliche Interessen und Fähigkeiten zu besitzen, manche Dinge besser oder schlechter zu können als andere.

Geistige Behinderung bezieht sich eher auf intellektuelle Bereiche, nicht aber auf sonstige Wesenszüge wie z.B. die Fähigkeit Freude zu empfinden oder sich wohl  lzu fühlen. Menschen mit erhöhtem Förderbedarf benötigen Hilfe und Unterstützung, um möglichst selbstständig und eigenverantwortlich zu werden und dementsprechend zu handeln.

Wir müssen dem Wesen eines Menschen gerecht werden, nicht seinen Defiziten. Diese Sichtweise erlaubt es, den Menschen, der zu uns kommt, in seiner individuellen Komplexität zu erfassen.

Der Mensch soll demnach in seiner Ganzheit erfasst werden, er soll mit allen nachweisbaren Schädigungen zerebraler Prozesse als lebendiges Leben begriffen werden, das die Tendenz zu höherer Selbstorganisation niemals aufgibt und die Realisierung nur durch extrazerebrale Beziehungen unter Menschen erreicht.

Somit kann Behinderung in Bezug auf menschliche Entwicklung als eine Entwicklung unter besonderen Bedingungen betrachtet werden, eben als Menschen mit besonderem Förderbedarf.

Eine Grundvoraussetzung für die optimale Entwicklung von Menschen sind selbstbestimmte, komplexe Beziehungen zu anderen Menschen um Identifikation stattfinden lassen zu können. Begreift man dieses Fundament als Grundlage der Identitätsfindung, so kann davon ausgegangen werden, dass intensive, differenzierte und reichhaltige ansprechende Erfahrungen im Umgang mit Menschen Identifizierung bewirken und wachsen lassen.

Das Körperbild eines Menschen entsteht aus den Erfahrungen die mit Mitmenschen gemacht werden; ist eine enge Beziehung zu anderen Menschen, dem gegenüber, nicht gegeben oder aufgrund einer Einschränkung (noch) nicht möglich , so können andere Lebewesen in ein adäquates Beziehungsverhältnis zu eben diesen Menschen treten.

Selbstbewusstsein kann wiederum nur aufgebaut werden, wenn eine Person ihr Handeln als persönlich sinn-voll , damit sinn-ergebend, erlebt. So kann eine aktuelle Auseinandersetzung mit der äußeren Welt, sowie die damit verbundene Antizipation der Zukunft emotional positiv bewertet werden, wenn die Situation sowohl sicher, als auch erneuernd erlebt wird!

So wollen wir dem Menschen nicht in seiner Behinderung begegnen, sondern in seinem Menschsein.Denn nur eine wertschätzende Begegnung ist die Grundlage für einen postitiven, entwicklungsfördernden Prozess, den wir begleiten, jedoch nicht steuern wollen. Daraus resultiert zwangsläufig, dass sich jede defizitorientierte Maßnahme, die an dem Denkschema eines durch Etikettierung zustande gekommenen Zuschreibungsprozeß festhält, sich demnach hemmend auf die Entwicklung der Persönlichkeit auswirkt .


Ohne Wertschätzung des Gegenüber ist keine wertvolle, fördernde und wachsende  Arbeit möglich.


Echte Wertschätzung des Gegenüber  ist die eigentliche Grundlage der Zivilisation.

 

 

Wir haben den scheinbar Nichtbehinderten

klarzumachen, dass ihre Unfähigkeit,

Behinderte als Gleiche zu begreifen,

ihre eigene Behinderung ist.

                                                                                (Ernst Klee)

 

 

 

 

Philosophie des Umgangs

 

Es geht mir in der Arbeit mit den Ponys nicht darum eine  „Heile Welt“ auf unserem Hof zu konstruieren, wo alle nur sehr harmonisch & liebevoll miteinander umgehen. Mir ist es vielmehr wichtig ein Klima des gegenseitigen Respekts & Achtung vor den Bedürfnissen der andere , tierischen & menschlichen Persönlichkeiten, zu schaffen. Hierbei ist ein besonderes Augenmerk auch die Achtung vor den eigenen Bedürfnissen wieder zu finden, d.h. eigene Bedürfnisse wahrzunehmen, zu spüren und ihnen nachzugehen. Nehme ich meine eigenen Bedürfnisse wahr und ernst, so kann ich auch die Bedürfnisse meines Gegenübers, ob Mensch oder Tier ist dann einerlei, erkennen und lernen, sie zu respektieren. So haben wir sie dann doch, die "Heile Welt" ;0)))


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© Bernd Leppert